Methodik

Was für mich klar ist:

Bewegung gehört zum Leben wie Licht zu Schatten. Dabei kommt es mir nicht darauf an, eine einzelne Disziplin zu lehren, ich verfolge einen ganzheitlichen Ansatz. Was ich vermitteln will, ist ein umfassendes, abwechslungsreiches Bewegungstraining, dass den Körper sowohl physisch als auch mental weiterbringt. Grundlage dafür ist ein Körper, der sich bewegen kann und Bewegung zulässt.

Mobilitätstraining und Lösen von Verspannungen:

Mobilität beschreibt die Fähigkeit von Gelenken sich frei durch ihren gesamten Bewegungsradius bewegen zu können. Damit hängt die Beweglichkeit der Muskulatur und die Fähigkeit des Körpers zur Entspannung unweigerlich zusammen. Erreicht wird dies durch Entspannungsverfahren, dem Lösen von „Verklebungen“ im Bindegewebe und gezielter Dehnmethoden.

Funktionelle Kräftigung der Muskulatur:

Grundlegende Körpergewichtsübungen bilden hierbei das Fundament. Mir ist es wichtig, zuerst den eigenen Körper beherrschen zu können, bevor man das Training mit Zusatzgewicht erweitert. Passend zum individuellen Ziel können das unter anderem Bewegungen aus dem Turnen, dem Gewichtheben, dem Kettlebelltraining oder ausgewählte Übungen aus dem rehabilitativen Bereich sein.

Verbesserung der Regenerations- und Ermüdungswiderstandsfähigkeit:

Die Anregung des Kreislaufsystems und des Stoffwechsels spielt hier eine zentrale Rolle. Dies geschieht durch systematisches Kombinieren verschiedener Bewegungen und deren Intensitäten während des Trainings.

Schulung des Körpergefühls und Bewegungslernen:

Körpergefühl gilt für mich als Grundpfeiler von Bewegung. Durch selektiertes Reagieren auf Informationen, die uns unser Körper gibt, können zum Beispiel Überlastungen vermieden werden. Wer gut auf seinen Körper hören kann, hat es ebenfalls leichter Bewegungen zu lernen. Bewegungslernen ist gleichzeitig Koordinationstraining, da es Aspekte wie Gleichgewicht, Orientierung, Aufmerksamkeit und Konzentration beinhaltet.

Natürliche Bewegungsmuster wie (ab)rollen, springen oder schwingen kräftigen und stabilisieren den Körper gleichermaßen wie sie ihn geschmeidig und agil halten.

Verletzungsprävention:

Ich lege großen Wert darauf, Verletzungen – durch beispielsweise Überlastungen oder Kompensationsbewegungen – präventiv vorzubeugen. Dazu zählt die nachhaltige Verbesserung der Körperhaltung, sowie das Erkennen und Auflösen ungünstiger Bewegungsmuster.

Da jeder Mensch unterschiedliche Vorraussetzungen, Einschränkungen und Ziele hat, werden diese Grundbausteine individuell abgestimmt und verschiedene Schwerpunkte gesetzt.

Was ich jedem durch mein Training vermitteln will:

Der Großteil an Bewegung sollte nicht während des Trainings erfolgen, sondern über den ganzen Tag verteilt sein. Unsere Körper sind für Bewegung ausgelegt, viele körperinterne Mechanismen werden erst durch physische Belastung angeregt, dazu zählen unter anderem Regenerationsprozesse. Bewegung in den Alltag einzubauen hilft dabei, einen jungen und gesunden Körper zu erhalten. Use it or lose it – und hab Spaß dabei!