Softness vs. Hardness – Polarities

Polarities exist not only in nature (day-night, silence-noise, high tide-low tide) but are prominent in our own personal behavior (team player-lonely wolf, introvert-extrovert, happiness-sadness) or in our daily lives (wake-sleep, work-rest, standing still-running).

 

While in nature polarities will take turns automatically and we perceive this as „normal“ we (I included) often limit ourselves to only act out or focus on only one side of the equation. As I transport my messages on a movement level on this channel I will do do now as well. Please notice that this concept is potentially fitting to many other areas of your personal live as well. When working out, some like to focus on strength – while neglecting flexibility. Others like getting bendy without working on strength and stability.

 

It is absolutely fine to enjoy one side a bit more, the body benefits greatly from working on both ends though. While we perceive strength and flexibility as separate and polar, they will form a unity in the end, when we actually work on both.

 

And that’s the thing in my opinion: First of, you can’t really separate both sides from each other in the long run. Only work out and your body will crash. Secondly, separating both and only working in one direction will only bring you this far. Both sides actually support each other.

 

By working on flexibility you create a base for strengthening your structures in an adequate way (talking full ROM here) – by strengthening your structures in this range you will create a stable joint. The circle continues!

 

I can only recommend to reflect about this for a bit. Where do you work on only one side of the equation? On purpose? Is it beneficial for you right now?

At the moment (2018) I have put my focus on two directions of movement:

 

– Bouldering and everything that goes with it (strength, power, hardness)

– acrobatic ground movements (cutting, loosening, flow, relaxation).

 

I believe that a movement practice should have an „all-out“ character on one side, and a „relaxation“ character on the other.

 

Full throttle all day at work, then into sport and continuing all-out in Crossfit, bouldering, Freeletics, martial arts etc. – there is a lack of relaxation. My own experience is that Crossfit 5 times a week for 3-4 years is simply quite a lot and exhausting. You can do it for a while, but at some point it becomes too much (at least for me). It’s not for nothing that most of the elite athletes do a compensatory sport like yoga, tai chi or go to the sauna, a massage or a physiotherapist.

 

If you want to step on the gas, you have to be able to switch back.

Since I’m currently bouldering 3 times a week, working a lot on specific strength and hardness, which puts a lot of strain on my muscles and joints, I NEED a balance. Something that lets my body relax again, loosens my muscles, mobilises my joints and calms me down mentally.

My acrobatics practice fits very well here at the moment: lots of rolling movements that massage the muscles, loosening up, creative movements – completely according to feeling and no thoughts of performance.

 

I notice that bouldering makes me „rigid“, acrobatics compensates for that here. Add to that sauna once a week and work with acupressure mats etc. and the body feels much more balanced.

 

Does this mean you should integrate acrobatic movements into your training? YES: of course you can. Correctly dosed and guided, they may very well be a super balance, but they don’t have to be!

 

Whether you go to yoga, press the sauna bench, let yourself pass through, swim slow lanes, etc., you can do it. – The main thing is to find a balance for the STRENGTH and HARDNESS!

Macaco Breakdown

Learn how to do a very basic Macaco in just a few steps. The Macaco is a very cool and not too hard move, that you can play around with. There are many variations to the Macao – just try it out and see by yourself! If you want to really refine this and other moves, get in touch for specific coaching.

Wie viel Beweglichkeit brauche ich?

„Wie viel Mobilität benötige ich?“

 

Wie so oft gibt es keine „one-size-fits-all-Lösung“, es kommt auf verschiedene Faktoren an:

 

– deine Ziele (wenn du einen Spagat können willst, wirst du etwas mehr Zeit in das Mobilitätstraining stecken müssen)

 

– deinen Körpertyp/ die Beschaffenheit deiner Gewebe (Person A: konstant angespannt, verhärtetes Gewebe, fällt es schwer sich zu entspannen -> Fokus auf Mobilitätstraining und Entspannungsmaßnahmen | Person B: sehr weiches Gewebe, hypermobile Gelenke, Instabilitäten -> Fokus eher auf Stabilitäts- und Kräftigungstraining)

 

– deine alltäglichen Bewegungen (tägliche Bewegungen (Arbeit, Haushalt, ..) sollten ohne großen Widerstand und Ausweichbewegungen stattfinden)

 

– deine Trainings-/Bewegungsanforderungen (unterschiedliche Disziplin verlangen unterschiedlich hohe Mobilität: Turner brauchen aufgrund der durch Beweglichkeit determinierten Elemente ein höheres Maß and Mobilität als zum Beispiel pure Kraftdreikämpfer (Bankdrücken, Kreuzheben, Kniebeugen) oder Golfer..)

 

Im allgemeinen muss Mobilität nicht MAXIMIERT, sondern (auf unter anderen oben genannte Voraussetzungen) OPTIMIERT werden.

 

Nil

 

Vertrauen in den eigenen Körper

Ein paar Gedanken zu Körpergefühl und Vertrauen in den eigenen Körper:

 

Ich rede oft über das sogenannte „Körpergefühl“, vergesse dabei aber manchmal zu erwähnen, was dies eigentlich für mich ist. Körpergefühl ist ein recht schwammiger Begriff, der viele Komponenten beinhaltet. Über eine will ich heute ein bisschen schreiben: Das Vertrauen in den eigenen Körper – Zu wissen, was Dein Körper eigentlich kann!

 

Sehr viele Menschen besitzen fast keinen Bezug mehr zu ihren Körpern. Eine Folge daraus ist, dass das Gefühl verloren geht, einschätzen zu können, zu was der eigene Körper in der Lage ist. Es wird zu viel geschont, zu viel entlastet und verlernt auf die Signale des Körpers zu hören.
Oft war es in der Kindheit, als man das letzte mal versucht hat die Grenzen seines Könnens zu testen und seinen Körper in neue Situationen brachte. Beispiel: Wann bist du das letzte mal auf einem Baum geklettert? Wann hast du das letzte mal eine Vorwärtsrolle gemacht? Wie lange ist es her, dass du auf einem Balken balanciert hast? Usw..

 

Glücklicherweise sehe ich zurzeit eine große Bewegung, zum Beispiel in manchen CrossFit Boxen, Parks oder Parkouranlagen, die solch ein Gefühl vermitteln wollen. Das Vertrauen in den eigenen Körper wird Schritt für Schritt wieder aufgebaut, einfach weil man sich vielseitig bewegt und sich ab und zu an die Grenze seiner Komfortzone rantastet. Ich merke das beispielsweise in der „Gymnastics Class“ bei CrossFit Munich, die ich anleite: Die Teilnehmer lernen Stück für Stück ihren Körper zu kontrollieren – ob es Rollen am Boden sind, Hangeln oder sogar Schwünge von Stange zu Stange.

 

Bei mir habe ich wieder einen weiteren Schub Vertrauen in den letzten akrobatischen Trainingseinheiten gemerkt als ich die Elemente (Video) geübt habe. Vor noch einem halben Jahr, war es für mich unvorstellbar diese Bewegungen durchzuführen. Gestern hat es allerdings *Klick* gemacht – die Angst war weg!
Gerade akrobatische Elemente haben meiner Meinung nach ein großes Potential Körpergefühl zu steigern, angefangen mit Rollen, Rädern, Handständen usw.

 

Take Home Message: Steh auf und probier‘ was neues aus! Schaue dich in anderen Disziplin um und lerne deinen Körper in vielen Situationen besser zu beherrschen. Der Spaß kommt dann ganz von alleine!

 

Disziplin im Training?

Heute ein paar Worte zu „Disziplin“:

„Nil, du beweist so viel Selbstdisziplin, dass du jeden Tag Sport machst!“ Nachdem ich diesen Satz gehört habe, musste ich dazu etwas schreiben.
Wer mal die Wortherkunft oder Definitionen von Disziplin recherchiert, kann unter anderem folgendes lesen: „die Einhaltung von Regeln“, „Zucht“, „straffe Ordnung“,..
Alles andere ist bei mir der Fall. Ich muss mich nicht motivieren oder Disziplin beweisen um mich täglich zu bewegen. Bewegung ist ein wesentlicher Teil meines Lebens, es ist mehr als nur ein Hobby oder eine Freizeitbeschäftigung. Mich zu bewegen erfüllt mich mit Glück, Spaß und Zufriedenheit! Ich kann dadurch Sachen machen wie in dem video zu sehen! Bewegung kennt keine Grenzen, es gibt immer neues zu lernen (wenn man will) und man lernt auch viel über den eigenen Körper. Dein Körper belohnt dich sogar mit Glückshormonen wenn du dich bewegt oder angestrengt hast – er gibt dir gleich ein Feedback: mach mehr davon! Du fühlst dich energetisiert und fast euphorisch, wenn du zum Beispiel eine neue Bewegung lernst.
In meinen Trainings will ich Spaß genauso vermitteln wie Körpergefühl, Bewegunhsschulung usw. – denn wenn eine Sache Spaß macht, will man sie öfter machen.

Das ganze lässt sich beispielsweise auch auf die Ernährung übertragen (ohne hier jetzt zu tief ins Detail zu gehen): natürliche Lebensmittel einfach zubereitet (nach individuellen Geschmack) oder roh (Früchte etc.) schmecken einfach gut und auch hier belohnt dich dein Körper – zum Beispiel mit viel Energie und einem gesunden und Leistungsfähigen Körper.

Wenn ich für etwas viel Disziplin aufwenden muss, werde ich es nicht langfristig machen. Entweder ich suche mir einen Weg Spaß oder Erfüllung in der Tätigkeit/ etc zu finden, oder ich lasse es bleiben. Ständig Disziplin aufbringen zu müssen, frisst Energie, die ich anderswo verwenden will.

In diesem Sinne: versuche Spaß in deiner Bewegung zu finden oder such dir was anderes- es gibt genügend Wege dich zu bewegen!

Nil